Wetterstation:

Die Wetterstation auf der Salcher Rutschung misst alle 5 Minuten die Parameter Temperatur, Niederschlag, Luftdruck und Strahlung. Dies ist besonders wichtig, um lokale Niederschlagsereignisse mit anderen Parametern (Hangbewegungen, Hanghydrologie) in Verbindung zu setzen. Die Daten der Wetterstation sind für interessierte BürgerInnen hier in Echtzeit abrufbar

GNSS- und Tachymeter:

GNSS- und Tachymetermessungen erfolgen am Salcher Hang in regelmäßigen Abständen (manuell, ca. monatlich). Damit werden punktuell und linienhaft einzelne Strukturen erfasst, wobei sich im Zeitverlauf mögliche Oberflächenbewegungen feststellen lassen.

Abbildung 12: Punktuelle GNSS und Tachymetermessungen auf der Salcher Rutschung.

Permanenter Laserscanner (pTLS):

Eine Neuheit auf dem Gebiet des Monitorings gravitativer Massenbewegungen ist der Einsatz eines permanenten Laserscanners (pTLS). Laserscanner haben eine sehr hohe räumliche Auflösung und ermöglichen so die präzise Aufnahme der Geländeoberfläche über große Bereiche. Mit dem permanenten Laserscanning wird auch eine hohe zeitliche Auflösung erreicht, da am Salcher Hang täglich ein automatisierter Scan durchgeführt und an den Datenserver nach Wien geschickt wird. Dabei ist es möglich, über die gesamte Rutschungsoberfläche Veränderungen über Zeit zu detektieren. Das Potential solch zeitlich und räumlich hoch aufgelöster Laserscandaten wird gegenwärtig von der Universität Heidelberg im Rahmen des 4DEMON (4D Near Real-Time Environmental Monitoring) Projektes erforscht, wobei der Salcher Hang einer der Untersuchungsstandorte ist.

 

Abbildung 13 

Sensornetzwerk:

Auf der Salcher Rutschung sind gegenwärtig fünf Sensorknoten im Betrieb, die gemeinsam in einem Netzwerk operieren. Sie senden jede Minute Daten über Oberflächenveränderungen an den Datenserver. Sie sind auf der Rutschungsoberfläche verteilt angebracht um Bereiche der Rutschung abzudecken, die nicht mit anderen Instrumenten abgedeckt sind.